Im Gegensatz zu Wein braucht Bier keine Sonne, um zu reifen: Der Mond ist mehr als genug…Jacques Josse / Auszug aus „Les buveurs de bière“
Die zweite Stufe bei der Verkostung des Bieres besteht darin, seine verschiedenen Charakteristika zu beobachten, um seine Geschichte zu verstehen.

Die etwa 3 bis 4 cm hohe Schaumkrone isoliert das Bier und schützt es vor Sauerstoff. Der Schaum muss aus relativ kleinen Blasen bestehen und darf eine variable Farbe von strahlendem Weiss bis cremefarben aufweisen, je nach Brauart.
Ein korrekt konserviertes Bier muss normalerweise perlen. Ein abgestandenes Bier hat einen Teil seiner Aromen verloren.
Die Farbe eines Bieres kann eine grosse Vielfalt an Schattierungen aufweisen: trübweiss, golden, goldbraun, rotbraun, bernstein-mauve, orangeblond, bernsteinrosa, leuchtend rot, dunkelblond … Die Farbe eines Bieres hängt vom Röstgrad der Gerstenkörner ab. Um die Farbe eines Biers noch besser beurteilen und beobachten zu können, halten Sie es vor eine Lichtquelle.
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Wir freuen uns sehr, euch zur Feier unseres 9-jährigen Bestehens ein Exklusiv-Interview mit dem Co-Gründer Léon Metz zu präsentieren. Dadurch könnt ihr einige Einblicke hinter die Kulissen und in das hopfige SmartBeer Universum gewinnen. Viel Spass!
Ich war schon immer ein grosser Fan von dunklen Bieren. Deshalb wähle ich am liebsten, falls erhältlich, ein dunkles Bier aus. Über die Jahre hinweg habe ich aber dank SmartBeer Bierabo auch zahlreiche andere und vor allem verschiedene köstliche Biere von vielen Schweizer Brauereien kennengelernt, was natürlich ein grosser Vorteil ist. So gehören speziell produzierte Biere, wie beispielsweise in Holzfässern gebraute Spezialitäten, zu meinen absoluten Favoriten. Aber auch gerne zwischendurch ein feines helles Bier.
Dank automatisierter Prozesse und neuer IT-Systeme konnten wir unseren Service laufend verbessern und im letzten Jahr einen Customer Support aufbauen. Dadurch werden Kundenanfragen rascher und effizienter beantwortet. Aufgrund des Kundenbedürfnisses, bereits präsentierte Biere nochmals bestellen zu können, war die Lancierung vom SmartBeer Biershop ein grosser Meilenstein für uns. Mit dem erstmaligen Verkauf eines SmartBeer Bieradventskalenders, welcher auch über den Biershop erhältlich war, konnte ausserdem ein grossartiges Produkt lanciert werden.
Im SmartBeer Bierabo können die Kunden jeden Monat eine neue Schweizer Kleinbrauerei mit einer Vielfalt von Schweizer Craft-Bieren kennenlernen. So werden nicht nur das Lager und das Helle, sondern drei bis sechs verschiedene exklusive Biersorten vorgestellt. Somit kann also auch einmal ein besonderes Red Ale, Imperial Stout oder saisonales Bier enthalten sein. Grundsätzlich ist für jeden Geschmack etwas dabei und ein Bierabo ist ein perfektes Geschenk für Männer (und Frauen 😉). Zusätzlich erhalten die Abonnenten mit jeder Lieferung eine Broschüre mit Informationen zur Brauerei und den Bieren.
Das ist völlig unterschiedlich. Teilweise hören oder lesen wir von den Brauereien und kontaktieren sie, sofern wir der Meinung sind, dass sie ins SmartBeer Bierabo reinpassen. Aber es kommt auch vor, dass wir von Brauereien direkt kontaktiert werden. Auf jeden Fall sind wir immer offen für neue Schweizer Brauereien und freuen uns auf jede Kontaktaufnahme.
Wir haben für die nächsten Monate ein paar Brauereien mit ganz besonderen Bieren ausgewählt. Deshalb wird es erstmals eine exklusive SmartBeer Special Edition geben, auf die sich jeder Bierliebhaber freuen kann. Des Weiteren werden in unserem Biershop einzigartige Spezialangebote erhältlich sein und nicht zu vergessen die neuen Bieradventskalender mit besonderen Editions für verschiedene Bierpräferenzen.
Wir freuen uns auf unsere weitere spannende SmartBeer Bierentdeckungsreise!
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Bier, das ist vor allem eine Geschichte der Verteilung. Da gibt es zunächst die Brauereien, diese Helden der modernen Zeit. Sie haben nicht gezögert, wie David gegen Goliath zu kämpfen, in einem Schweizer Markt, der von Kartellen bestimmt wird. Aber die Revolution der Craft Brauer hört dort noch lange nicht auf, es gibt darüber hinaus die Leidenschaftlichen, die Verrückten, die ein Sharing Projekt für das traditionelle handwerkliche Bier starten. Diese ‚Beer geeks‘, oder erleuchteten Amateure werden immer mehr und starten ihr Projekt als Hobby, als Nebenerwerb oder sie machen es sogar zu ihrem Beruf… Wir nennen sie die Beer Ambassadors… und wir haben beschlossen, diese zu interviewen!
Von Das Schweizer Bierabo, SmartBeer.
Portrait eines Beer Ambassadors:
Name: Droeser
Vorname: Martin
Projekt: Martin’s Craft Beer Table / Schweizer Meister der Biersommeliers 2018
Website: www.craftbeertable.ch
Untappd User: heiterebrewer
Bevorzugte Biersorte:
Das ist situativ unterschiedlich. Um schnell den Durst zu löschen darf es ein ungespundetes Kellerbier, zum Beispiel das Mahr’s Bräu ‚aU‘ oder ein Helles aus Bayern sein. Für den Genussmoment mag ich frische und gereifte Sauerbiere wie zum Beispiel ein Geuze aus Belgien. Ich muss gestehen das ich fast nur im Genussbereich trinke, da freue ich mich immer wieder aufs Neue über die nie enden wollende Biervielfalt dieser Welt.
Wie kam es zu Deinem Interesse an Bier, was ist die Geschichte dahinter?
Auf der Suche nach einem neuen Hobby im Jahr 2011 kam mir die Bieridee mit Hobbybrauen zu beginnen. Der erste Sud wurde in besagtem Jahr am 31.12. aufgesetzt. Die Körperliche Anstrengung beim Brauen wurde von mir gar unterschätzt, denn aus der anschliessenden Silvesterfeier wurde für mich ‚Silvester gute Nacht‘ und ‚Neujahr guten Morgen‘. Mit dem Hobbybrauen wurde das Interesse an der Biervielfalt, den Bierstilen der Welt und wie diese im Hobbybereich gebraut werden, geweckt. Nach kurzer Zeit war ich mit Leib und Seele dabei das Bier Universum entdecken zu wollen. Heute kann ich zurückblickend behaupten, eine brillante Entscheidung getroffen zu haben. Darauf stosse ich an, Cheers!
Wann kam der Auslöser, um Biersommelier zu werden?
Irgendwann im Jahr 2015 war es Zeit eine weitere Bieridee gären zu lassen. Ich wollte mich in meinem Hobby weiterbilden, um professionelle Bierpräsentationen und Verkostungen durchführen zu können. Und da war Sie, die Ausbildung zum Biersommelier. Ich bereue keinen Moment diese Entscheidung getroffen zu haben und freue mich immer wieder auf Treffen mit Biersommeliers zu fachsimpeln.
Was ist das Konzept deines Projektes?
Martin’s Craft Beer Table ist ein Resultat aus der Biersommelier Ausbildung und meinem Wissensdurst für Bier. Ich biete Bierverkostungen mit und ohne Food Pairing an, inzwischen habe ich auch die ersten Online Beertasings hinter mir. Events können für Private und Geschäftliche Ramen gebucht werden.
Bei jeder neuen Verkostung oder Food Pairing beschäftige ich mich intensiv mit den Bieren. Die Geschichte des Bierstils, seine Entstehung und Entwicklung, die Geschichten der Brauerei und des Bieres, wollen entdeckt und erzählt werden. Die Beschreibung der Verkostung, ein Food Pairing oder Erlebnis Moment sollen die Gäste als gute Erinnerung mitnehmen können.
Kannst Du uns eine Brauerei und ein Schweizer Bier empfehlen, die zu Deinen Favoriten zählen?
Da gibt es viele 😉
Ich hatte dieses Jahr richtig Freude an der Brasserie Hoppy People aus Sierre mit ihrem Russian Imperial Stout mit dem Namen ‚Swiss Federal Stout‘. Dieses Bier ist eine Wucht!
Weshalb würdest du das SmartBeer Bierabo deinem besten Freund schenken?
Das lässt sich einfach beantworten. Es gibt kaum was Spannenderes als jeden Monat neue und bewährte Bierkreationen einer Schweizer Craft Beer Brauerei zu entdecken. Mit den dazu gelieferten Infos erweitert der Bierliebhaber sein Wissen über das beliebteste Getränk der Welt.
Ein Schlusswort?
Schenken wir Liebhaber von Bieren der Sensorik ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, so werden wir mit unendlicher Vielfalt belohnt. Cheers!
WeiterlesenBier, das ist vor allem eine Geschichte der Verteilung. Da gibt es zunächst die Brauereien, diese Helden der modernen Zeit. Sie haben nicht gezögert, wie David gegen Goliath zu kämpfen, in einem Schweizer Markt, der von Kartellen bestimmt wird. Aber die Revolution der Craft Brauer hört dort noch lange nicht auf, es gibt darüber hinaus die Leidenschaftlichen, die Verrückten, die ein Sharing Projekt für das traditionelle handwerkliche Bier starten. Diese ‚beer geeks‘, oder erleuchteten Amateure werden immer mehr und starten ihr Projekt als Hobby, als Nebenerwerb oder sie machen es sogar zu ihrem Beruf… Wir nennen sie die Beer Ambassadors… und wir haben beschlossen, diese zu interviewen!
WeiterlesenWie bei gutem Wein muss man einige Regeln beachten, um alle Aromen eines Bieres wachzurufen und sich entfalten zu lassen.
Die ideale Serviertemperatur hängt von der Biersorte ab, welche Sie trinken möchten.
Vor dem Servieren eines Biers ist es wichtig, es ruhen zu lassen. Man giesst es dann langsam in das Glas und lässt dabei die Flüssigkeit entlang der Wände hinabfliessen, um das Schäumen unter Kontrolle zu haben. Bei der ersten Verkostung sollte man nicht die Hefe mit eingiessen, die sich am Boden der Flasche abgesetzt hat. Kosten Sie Ihr Bier erst einmal ohne, und Sie können dann einen kleinen Teil ins leere Glas giessen und entscheiden, ob Sie sie beim nächsten Glas dabeihaben möchten.
WeiterlesenWenn Sie Bierliebhaber sind, haben Sie wahrscheinlich bemerkt, dass es fast so viele verschiedene Gläserformen wie Biersorten gibt. Das Glas ist natürlich ein Marketing-Produkt, aber seine Besonderheiten tragen auch zum Geschmack bei.
Das Pint ist das traditionelle englische Pubglas – ideal für ein Stout. Seine Form ist perfekt für irische und englische Biere geeignet.
Die Stange bringt leichte und fruchtige Biere zur Geltung. Sie ist auch ein perfektes Glas, um ein Trappistenbier zu geniessen.
Der Bierkrug oder Seidel ist in unterschiedlichen Grössen erhältlich und hat dicke Wände, die das Bier kühl halten. Verwenden Sie einen Krug für deutsches Bier, Pale Ale, bernsteinfarbene oder braune Sorten.
Im Snifter kann man Bier erwärmen, um seine Aromen vor der Verkostung hervorzuheben. Es ist ein Glas, das starken Ales, Stouts und anderen starken, dunklen Bieren vorbehalten ist.
Die Tulpe konzentriert die Aromen und wird in der Regel für starke belgische Biere verwendet.
Mit seiner speziellen Form lässt der Gobelet sich leicht greifen und zeichnet sich dadurch aus, dass das Bier darin seinen Duft bewahren kann. Es ist ein Glas für starke Biere aus Belgien, Doppel-, Triple- und Quadrupelbock.
Pilsgläser in Gestalt einer mehr oder minder breiten Flöte bringen den Geschmack des Pilsners zur Geltung, sobald man sie an den Mund führt. Man verwendet sie für leichtes Bier und Reisbier.
Das Weizenglas wird traditionell für Weizenbiere verwendet, es bietet einen schönen Schaum und lässt die Aromen entfalten. Je höher der Alkoholgehalt des Biers, desto breiter wird das Glas sein.
WeiterlesenDieser Monat bedeutet für Lucien und mich etwas ganz Besonderes. Vor 7 Jahren, im Juni 2012, haben wir unsere erste Bierabo SmartBeer versandt.
Die Mode des Craft-Biers steckte in der Schweiz noch in den Anfängen. Wir waren zu dieser Zeit Studenten und Liebhaber guter Biere. Frustriert von der Schwierigkeit, lokale Biere zu finden, hatten wir uns dazu entschlossen, ein Projekt zu starten, um kleine Hausbrauereien unseres Landes bekannt zu machen: SmartBeer. Wir hatten dies als Experiment gestartet, ohne Plan oder Ziele.
Jetzt sind sieben Jahre vergangen und SmartBeer ist immer noch da. Der Brauereibereich hat einen unglaublichen Boom erlebt und wir freuen uns über die allgemeine Begeisterung im Bezug auf hausgemachte Biere. Unser Projekt bleibt vor allem eine Leidenschaft, wir betreiben es neben unseren jeweiligen Jobs her und haben immer noch so viel Freude daran, den Schweizer Brauereibereich zu entdecken und bekannt zu machen.
Vielen herzlichen Dank an alle von Ihnen, für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und Ihre Ermutigungen!
WeiterlesenBier, das ist vor allem eine Geschichte der Verteilung. Da gibt es zunächst die Brauereien, diese Helden der modernen Zeit. Sie haben nicht gezögert, wie David gegen Goliath zu kämpfen, in einem Schweizer Markt, der von Kartellen bestimmt wird. Aber die Revolution der Craft Brauer hört dort noch lange nicht auf, es gibt darüber hinaus die Leidenschaftlichen, die Verrückten, die ein Sharing Projekt für das traditionelle handwerkliche Bier starten. Diese ‚beer geeks‘, oder erleuchteten Amateure werden immer mehr und starten ihr Projekt als Hobby, als Nebenerwerb oder sie machen es sogar zu ihrem Beruf… Wir nennen sie die Beer Ambassadors… und wir haben beschlossen, diese zu interviewen!
Name: Widmer Reto
Site Web: www.hopfeNerd.ch
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCO8ML4E3ycp7qO1ydc2UIDw
Bevorzugte Biersorte: hell bis rabenschwarz, je nach Essen und Laune
Wie ist es dazu gekommen, dass du dich für Bier interessierst? Was ist deine Geschichte?
Das Interesse kam mit dem ersten Schluck während der Kanti. Ich hatte den Vorteil, am Bodensee aufzuwachsen, in Deutschland ausgehen zu dürfen und dort Helles, Pils und Weizen kennenzulernen. Deshalb merkte ich sofort, dass Bier mehr ist als «Stange». Da es in der Schweiz in den düsteren Bierkartell-Jahren aber nur Stange gab, entschied ich, selber Bier zu brauen mit einem 10-Liter-Kochtopf. Die Ergebnisse waren mässig, der Nerd-Faktor aber riesig, weil ich eine digitale (!) Steuerung dazu baute und ein Rührwerk.
Wann machte es Klick bei dir, die Website «hopfeNerd» zu starten?
Nach der zweiwöchigen Ausbildung zum Diplom-Biersommelier in Deutschland und Österreich überlegte ich, wie ich als Bierbotschafter tätig sein könnte. Da ich beruflich (auch) aus dem Bewegtbild komme, war die Idee eines Blogs resp. Videokanals für die Biervielfalt schnell geboren.
Was beinhaltet das Konzept «hopfeNerd»?
Bier braucht Köpfe und Geschichten. Diese zeige ich in meinen Videos von Brauereien, die ich besuche. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Tipps für Hobbybrauer, ebenfalls in Form von Videos.
Welche Brauerei und welches Bier zählt zu deinen neusten Favoriten?
Rolf Schittenhelm von der Hirschbrauerei Flözlingen (Schwarzwald). Er braut ein ehrliches Helles in einem musealen Sudhaus, das mit Holzfeuer geheizt wird und ist dabei alles andere als rückwärtsgewandt: Wenn er nicht braut oder sein Gasthaus managt, berät er Brauerei-Startups im In- und Ausland.
Ein Wort zum Schluss?
Ich kenne keine Branche, in der die Menschen trotz grosser Konkurrenz einen so offenen und herzlichen Umgang miteinander haben, wie die der Brauereien – unabhängig davon, ob es Familienbrauereien mit Tradition sind oder neue «Craft-Brauer». Das motiviert mich jeden Tag, mit meinem intensiven Hobby weiterzumachen.
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