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4 Oktober 2022

Schweizer Bier-Adventskalender 2022

Alle Jahre wieder…

 

Die Vorfreude auf die Festtage ist gross. Der Adventskalender gehört heutzutage zu Weihnachten wie der Hopfen zum Bier.

Die Idee ist ganz einfach: Man zählt die Tage im Dezember herunter, um sich auf den Weihnachtstag vorzubereiten.

Die Tradition, die von den deutschen Lutheranern im 19. Jahrhundert übernommen wurde, um die Tage vor Weihnachten zu markieren, hat sich zu einem festen Bestandteil der Popkultur entwickelt und ist somit nicht mehr allzu sehr mit ihren religiösen Ursprüngen in verbunden.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten von Adventskalendern, von süssen Leckereien über Spielzeug bis hin zum Bier.

Jedes Jahr entwickelt Smartbeer einen neuen Bier-Adventskalender, in dem das Beste, was die Schweiz an handwerklich hergestelltem Bier zu bieten hat, vorgestellt wird.

Von über 1000 Brauereien in der Schweiz, haben wir die besten 24 Biere von 15 verschiedenen, 100% unabhängigen Kleinbrauereien ausgewählt.

Eine Verkostungserlebnis in einem aussergewöhnlichen Design, das mit täglichen Infos über Brauerei, Bierphilosophie und Rezept direkt in deine Mailbox begleitet wird.

Damit auch wirklich für jeden Geschmack mit was dabei ist, kannst du deinen Adventskalender individuell anpassen, um entweder IPA oder Dunkelbiere auszulassen.

Bist du aber abenteuerlich, empfehlen wir dir den Mix Bier-Adventskalender, der die grösste Vielfalt an verschiedenen Bier-Arten enthält.

Smartbeer hat sich schon immer für die Unterstützung des lokalen und handwerklichen Handels eingesetzt, arbeitet exklusiv mit kleinen, 100 % unabhängigen Herstellern zusammen und bemüht sich, Verpackungen zu verwenden, die in sozial engagierten lokalen Werkstätten hergestellt werden.

Unserem Engagement treu, werden die Adventskalender zudem in einem verstärkten Karton von der Schweizer Post, unter dem nachhaltigem “pro clima” Label und somit CO2-kompensiert versandt.

 

Spoiler Alert: Welche Biere erwarten dich in der 2022-Auflage des Bier-Adventskalender? Wir können die Überraschung nicht verderben, aber vielleicht haben wir ein oder zwei Hinweise auf unserer Homepage hinterlassen.

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Jubiläum SmartBeer
29 Juni 2022

10 Jahre Schweizer Bier-Entdeckungsreise!

Der SmartBeer Bierabo-Service bläst seine 10 Kerzen aus. Zehn Jahre, in denen wir quer durch die Schweiz gereist sind und jeden Monat eine neue Brauerei mit einer besonderen Craft-Bier Auswahl ins Haus geliefert haben. Eine Gelegenheit, um ein Jubiläum zu feiern und einen Rückblick auf einen schnell wachsenden Schweizer Biermarkt zu werfen.

Im Juni 2012 verschickt SmartBeer die ersten Biere an seine Abonnenten. Ein Start-up-Unternehmen, das damals von den zwei Studenten, Léon und Lucien, mit dem Ziel gegründet wurde, kleine lokale Produzenten zu fördern. „Wenn ich zurückdenke, haben wir losgelegt, ohne uns wirklich in der Bierbranche auszukennen. Wir waren beide auf der Suche nach besseren Bieren als dem Standard-Bier. Damals waren wir frustriert, denn wenn man im Restaurant ein „Spezial“-Bier bestellen wollte, wurde man schief angeschaut“, erklärt Lucien. Der Craft Beer Hype war noch nicht angekommen, und nicht viele Leute wussten, was ein IPA war, aber wir stellten fest, dass immer mehr Kleinbrauereien lanciert wurden. „Wir spürten, dass sich etwas bewegte und fragten uns, wie wir die Entdeckung dieser kleinen Hersteller fördern könnten“, erinnert sich Léon.

Wenige Monate nach dem Start wuchs die Kundenzahl über den Freundes- und Familienkreis hinaus und stieg von einigen Dutzend Abonnenten auf einige Hundert an. Eine Begeisterung für diesen Service, der mit dem Trend zum Craft Beer einhergeht. „Als wir 2012 anfingen, sprachen wir von 300 Brauereien in der Schweiz, heute sind es über 1’200! Ein Trend, der sich auch bei den Konsumenten bemerkbar macht. In den letzten zehn Jahren haben sich die Schweizer Geschmacksnerven weiterentwickelt und die Ansprüche an Stil, Geschmack und Aroma der Biere sind um mehrere Stufen gestiegen“, fügt Lucien hinzu.

Ein Projekt, das auch verbindend wirken soll, um den „Röstigraben“ abzubauen. Mit einem Gründer aus dem Waadtland und einem aus Zürich will das Unternehmen die Vielfalt der Schweizer Braukunst repräsentieren. „Zwischen der Romandie und der Deutschschweiz sind die Unterschiede auch in der Braukultur spürbar. Während die Deutschschweizer Produzenten vorwiegend mit traditionellen deutschen oder tschechischen Rezepten brauen, sind die Westschweizer eher von der angelsächsischen oder belgischen Braukultur beeinflusst. Allerdings sollte man das nicht verallgemeinern, und die Entwicklung der „Craft“-Kultur ist heute stark von den USA beeinflusst, mit den ikonischen IPAs und einem aufkommenden Trend zu Sour (sauren Bieren)“, kommentiert Léon.

Nach einer Covid-Phase, die das Wachstum des Unternehmens beschleunigt hat, versuchen die beiden Unternehmer nun, neue Produkte zu entwickeln, immer mit dem Ziel, kleine lokale Produzenten zu fördern. „Während die Schweiz einen relativ kleinen Markt mit Box-Services wie den unseren darstellt, versuchen wir nun, unser Konzept auf andere Produkte auszuweiten, die an Bekanntheit gewinnen.“ so Léon, bevor er hinzufügt: „Freut euch auf den Herbst“.

Zur Feier seines zehnjährigen Bestehens bietet SmartBeer ein einzigartiges Degustationspaket an, das drei besondere Brauereien – eine aus der Romandie, eine aus der Deutschschweiz und eine aus dem Tessin – mit je zwei exklusiven Bieren vereint. Jeweils ein Bier ist für eine Blindverkostung mithilfe eines Quizspiels bestimmt, das man mit Freunden durchführen kann, um sein Bierwissen zu testen und sich in die Degustation einzuführen. Ein zweites Bier wurde jeweils in Zusammenarbeit zwischen SmartBeer und der jeweiligen Brauerei hergestellt, dies mit speziellen und kreativen Rezepten, um der Schweizer Bierkultur gerecht zu werden. Prost!

Jubiläum SmartBeer

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20 August 2021

SmartBeer als Bierabo – ein Rückblick auf die letzten 9 Jahre

Wir freuen uns sehr, euch zur Feier unseres 9-jährigen Bestehens ein Exklusiv-Interview mit dem Co-Gründer Léon Metz zu präsentieren. Dadurch könnt ihr einige Einblicke hinter die Kulissen und in das hopfige SmartBeer Universum gewinnen. Viel Spass!

Welches sind deine bevorzugten Biersorten?

Ich war schon immer ein grosser Fan von dunklen Bieren. Deshalb wähle ich am liebsten, falls erhältlich, ein dunkles Bier aus. Über die Jahre hinweg habe ich aber dank SmartBeer Bierabo auch zahlreiche andere und vor allem verschiedene köstliche Biere von vielen Schweizer Brauereien kennengelernt, was natürlich ein grosser Vorteil ist. So gehören speziell produzierte Biere, wie beispielsweise in Holzfässern gebraute Spezialitäten, zu meinen absoluten Favoriten. Aber auch gerne zwischendurch ein feines helles Bier.

Was waren für dich die bedeutendsten Entwicklungen der letzten Jahre?

Dank automatisierter Prozesse und neuer IT-Systeme konnten wir unseren Service laufend verbessern und im letzten Jahr einen Customer Support aufbauen. Dadurch werden Kundenanfragen rascher und effizienter beantwortet. Aufgrund des Kundenbedürfnisses, bereits präsentierte Biere nochmals bestellen zu können, war die Lancierung vom SmartBeer Biershop ein grosser Meilenstein für uns. Mit dem erstmaligen Verkauf eines SmartBeer Bieradventskalenders, welcher auch über den Biershop erhältlich war, konnte ausserdem ein grossartiges Produkt lanciert werden.

Weshalb ist das SmartBeer Bierabo einzigartig?

Im SmartBeer Bierabo können die Kunden jeden Monat eine neue Schweizer Kleinbrauerei mit einer Vielfalt von Schweizer Craft-Bieren kennenlernen. So werden nicht nur das Lager und das Helle, sondern drei bis sechs verschiedene exklusive Biersorten vorgestellt. Somit kann also auch einmal ein besonderes Red Ale, Imperial Stout oder saisonales Bier enthalten sein. Grundsätzlich ist für jeden Geschmack etwas dabei und ein Bierabo ist ein perfektes Geschenk für Männer (und Frauen 😉). Zusätzlich erhalten die Abonnenten mit jeder Lieferung eine Broschüre mit Informationen zur Brauerei und den Bieren.

Wie wählt ihr denn die Brauereien für das SmartBeer Bierabo aus?

Das ist völlig unterschiedlich. Teilweise hören oder lesen wir von den Brauereien und kontaktieren sie, sofern wir der Meinung sind, dass sie ins SmartBeer Bierabo reinpassen. Aber es kommt auch vor, dass wir von Brauereien direkt kontaktiert werden. Auf jeden Fall sind wir immer offen für neue Schweizer Brauereien und freuen uns auf jede Kontaktaufnahme.

Worauf können sich die Bierliebhaber in nächster Zeit besonders freuen?

Wir haben für die nächsten Monate ein paar Brauereien mit ganz besonderen Bieren ausgewählt. Deshalb wird es erstmals eine exklusive SmartBeer Special Edition geben, auf die sich jeder Bierliebhaber freuen kann. Des Weiteren werden in unserem Biershop einzigartige Spezialangebote erhältlich sein und nicht zu vergessen die neuen Bieradventskalender mit besonderen Editions für verschiedene Bierpräferenzen.

Wir freuen uns auf unsere weitere spannende SmartBeer Bierentdeckungsreise!

 

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15 Februar 2020

Interview mit Ronny Mathieu – Betreiber von brauerei-kompass.ch

Bier, das ist vor allem eine Geschichte der Verteilung. Da gibt es zunächst die Brauereien, diese Helden der modernen Zeit. Sie haben nicht gezögert, wie David gegen Goliath zu kämpfen, in einem Schweizer Markt, der von Kartellen bestimmt wird. Aber die Revolution der Craft Brauer hört dort noch lange nicht auf, es gibt darüber hinaus die Leidenschaftlichen, die Verrückten, die ein Sharing Projekt für das traditionelle handwerkliche Bier starten. Diese ‚beer geeks‘, oder erleuchteten Amateure werden immer mehr und starten ihr Projekt als Hobby, als Nebenerwerb oder sie machen es sogar zu ihrem Beruf… Wir nennen sie die Beer Ambassadors… und wir haben beschlossen, diese zu interviewen!

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16 August 2019

Die Biergläser

Wenn Sie Bierliebhaber sind, haben Sie wahrscheinlich bemerkt, dass es fast so viele verschiedene Gläserformen wie Biersorten gibt. Das Glas ist natürlich ein Marketing-Produkt, aber seine Besonderheiten tragen auch zum Geschmack bei.

Pint

Das Pint ist das traditionelle englische Pubglas – ideal für ein Stout. Seine Form ist perfekt für irische und englische Biere geeignet.

Stange

Die Stange bringt leichte und fruchtige Biere zur Geltung. Sie ist auch ein perfektes Glas, um ein Trappistenbier zu geniessen.

Bierkrug oder Seidel

Der Bierkrug oder Seidel ist in unterschiedlichen Grössen erhältlich und hat dicke Wände, die das Bier kühl halten. Verwenden Sie einen Krug für deutsches Bier, Pale Ale, bernsteinfarbene oder braune Sorten.

Snifter

Im Snifter kann man Bier erwärmen, um seine Aromen vor der Verkostung hervorzuheben. Es ist ein Glas, das starken Ales, Stouts und anderen starken, dunklen Bieren vorbehalten ist.

Tulpe

Die Tulpe konzentriert die Aromen und wird in der Regel für starke belgische Biere verwendet.

Gobelet-Glas

Mit seiner speziellen Form lässt der Gobelet sich leicht greifen und zeichnet sich dadurch aus, dass das Bier darin seinen Duft bewahren kann. Es ist ein Glas für starke Biere aus Belgien, Doppel-, Triple- und Quadrupelbock.

Pilsglas

Pilsgläser in Gestalt einer mehr oder minder breiten Flöte bringen den Geschmack des Pilsners zur Geltung, sobald man sie an den Mund führt. Man verwendet sie für leichtes Bier und Reisbier.

Weizenglas

Das Weizenglas wird traditionell für Weizenbiere verwendet, es bietet einen schönen Schaum und lässt die Aromen entfalten. Je höher der Alkoholgehalt des Biers, desto breiter wird das Glas sein.

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19 Juli 2019

SmartBeer feiert sein siebenjähriges Bestehen!

Dieser Monat bedeutet für Lucien und mich etwas ganz Besonderes. Vor 7 Jahren, im Juni 2012, haben wir unsere erste Bierabo SmartBeer versandt.

Die Mode des Craft-Biers steckte in der Schweiz noch in den Anfängen. Wir waren zu dieser Zeit Studenten und Liebhaber guter Biere. Frustriert von der Schwierigkeit, lokale Biere zu finden, hatten wir uns dazu entschlossen, ein Projekt zu starten, um kleine Hausbrauereien unseres Landes bekannt zu machen: SmartBeer. Wir hatten dies als Experiment gestartet, ohne Plan oder Ziele.

Jetzt sind sieben Jahre vergangen und SmartBeer ist immer noch da. Der Brauereibereich hat einen unglaublichen Boom erlebt und wir freuen uns über die allgemeine Begeisterung im Bezug auf hausgemachte Biere. Unser Projekt bleibt vor allem eine Leidenschaft, wir betreiben es neben unseren jeweiligen Jobs her und haben immer noch so viel Freude daran, den Schweizer Brauereibereich zu entdecken und bekannt zu machen.

Vielen herzlichen Dank an alle von Ihnen, für Ihre Unterstützung, Ihr Vertrauen und Ihre Ermutigungen!

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3 Mai 2019

Interview mit Reto Widmer – Bier-Blogger und Betreiber von hopfeNerd.ch

Bier, das ist vor allem eine Geschichte der Verteilung. Da gibt es zunächst die Brauereien, diese Helden der modernen Zeit. Sie haben nicht gezögert, wie David gegen Goliath zu kämpfen, in einem Schweizer Markt, der von Kartellen bestimmt wird. Aber die Revolution der Craft Brauer hört dort noch lange nicht auf, es gibt darüber hinaus die Leidenschaftlichen, die Verrückten, die ein Sharing Projekt für das traditionelle handwerkliche Bier starten. Diese ‚beer geeks‘, oder erleuchteten Amateure werden immer mehr und starten ihr Projekt als Hobby, als Nebenerwerb oder sie machen es sogar zu ihrem Beruf… Wir nennen sie die Beer Ambassadors… und wir haben beschlossen, diese zu interviewen!

Name: Widmer Reto

Site Web: www.hopfeNerd.ch

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCO8ML4E3ycp7qO1ydc2UIDw

Bevorzugte Biersorte: hell bis rabenschwarz, je nach Essen und Laune

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich für Bier interessierst? Was ist deine Geschichte?

Das Interesse kam mit dem ersten Schluck während der Kanti. Ich hatte den Vorteil, am Bodensee aufzuwachsen, in Deutschland ausgehen zu dürfen und dort Helles, Pils und Weizen kennenzulernen. Deshalb merkte ich sofort, dass Bier mehr ist als «Stange». Da es in der Schweiz in den düsteren Bierkartell-Jahren aber nur Stange gab, entschied ich, selber Bier zu brauen mit einem 10-Liter-Kochtopf. Die Ergebnisse waren mässig, der Nerd-Faktor aber riesig, weil ich eine digitale (!) Steuerung dazu baute und ein Rührwerk.

Wann machte es Klick bei dir, die Website «hopfeNerd» zu starten?

Nach der zweiwöchigen Ausbildung zum Diplom-Biersommelier in Deutschland und Österreich überlegte ich, wie ich als Bierbotschafter tätig sein könnte. Da ich beruflich (auch) aus dem Bewegtbild komme, war die Idee eines Blogs resp. Videokanals für die Biervielfalt schnell geboren.

Was beinhaltet das Konzept «hopfeNerd»?

Bier braucht Köpfe und Geschichten. Diese zeige ich in meinen Videos von Brauereien, die ich besuche. Der zweite Schwerpunkt liegt bei Tipps für Hobbybrauer, ebenfalls in Form von Videos.

Welche Brauerei und welches Bier zählt zu deinen neusten Favoriten?

Rolf Schittenhelm von der Hirschbrauerei Flözlingen (Schwarzwald). Er braut ein ehrliches Helles in einem musealen Sudhaus, das mit Holzfeuer geheizt wird und ist dabei alles andere als rückwärtsgewandt: Wenn er nicht braut oder sein Gasthaus managt, berät er Brauerei-Startups im In- und Ausland.

Ein Wort zum Schluss?

Ich kenne keine Branche, in der die Menschen trotz grosser Konkurrenz einen so offenen und herzlichen Umgang miteinander haben, wie die der Brauereien – unabhängig davon, ob es Familienbrauereien mit Tradition sind oder neue «Craft-Brauer». Das motiviert mich jeden Tag, mit meinem intensiven Hobby weiterzumachen.

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10 Februar 2019

Interview mit Alex Millius – Organisator der „Salon de la Bière“ vom 20. April 2019

Porträt eines Beer Ambassador :

Nachname, Vorname: Millius Alex

Website / Projekt: www.salondelabiere.ch

Ungetapptes Profil: AlexSDB

Bevorzugte Biersorte: Imperial Stout

Wie bist du dazu gekommen, dich für Bier zu interessieren ? Was ist deine Geschichte?

Es geschah nach und nach, aber es begann sehr früh. Ich erinnere mich an die DebaOe über Bilz
und Force 4. Wir wollten herausfinden, welches eher nach einem „echten Bier“ schmeckte. Es
folgte die Jugendzeit mit einem „Tricycle“, dann eine Periode mit Weißbier. Erst als ich etwa 20
Jahre alt war, entdeckte ich meine LeidenschaZ für Bierkultur. Seitdem habe ich immer versucht,
neue Biere zu probieren.

Wann machte es klick bei dir, den « Salon de la Bière » zu starten?

Als ich erfuhr, dass die Schweiz das Land mit der höchsten Anzahl von Brauereien pro Kopf der
Welt ist, war es ein Schock angesichts der anekdotenhaZen Menge an Schweizer Bier, die ich
probiert haOe. Die Barkeeper haben mir immer ausländische Biere angeboten, ohne mir zu
sagen, dass es in der Schweiz auch hochwer`ges handwerkliches Bier gab. Dann interessierte ich
mich für Bierveranstaltungen, um Produkte der Schweiz zu entdecken. Sehr gute
Überraschungen. Die Qualität war (meistens) da. Die Veranstaltungen in der Westschweiz sind
wirklich toll, aber keine war so, wie ich es mir gewünscht häOe. Es ist zu einfach zu kri`sieren,
während man untä`g herumsitzt… Deshalb habe ich ein Team zusammengestellt und wir haben
unser eigenes Projekt gestartet: den « Salon de la Bière ».

Was ist das Konzept des « Salon de la Bière » ?

Der « Salon de la Bière » ist mehr als 2 Quadratkilometer gross. Ein Paradies für Bierliebhaber.
Erstens haben wir darüber gedacht, was uns an den bestehenden Biermessen gefällt. Wir haben
das, was uns nicht gefiel, enfernt und dann versucht, das zu verbessern, was bereits
funk`onierte. Mit 35 Brauereien aus der ganzen Schweiz wollen wir die Arbeit unserer Brauern
fördern und das Bier durch ein breites Publikum demokra`sieren. Ob Anfänger, Amateur oder
Experte, am « Salon de la Bière » findet jeder, was er sucht.
Alle Biere können in 1dl und 2,5dl genossen werden. Die Brauer profi`eren von Ständen, die sie
individuell gestalten können, um den Besuchern ihre einzigar`ge Welt zu präsen`eren. Wenn Sie
ihren Stand betreten, werden Sie wirklich bei ihnen sein.

Damit die Öffentlichkeit die Welt des Bieres als Ganzes entdecken kann, sind auch andere
Aussteller aus der Brauwelt vertreten: Brauanlagen, Buchhandlung, Bierläden… In einer
begleitenden Ausstellung werden die verschiedenen Phasen des Brauprozesses vorgestellt: vom
Rohstoff bis zum Behälter, einschließlich Maschinen. Beim Essen wird es für jeden etwas geben
(Fleisch, Vegetarier, Veganer) und ein von der Migros-Clubschule betreuter Kinderbereich wird
krea`ve Workshops anbieten.

Können Sie eine Brauerei und ein Schweizer Bier zu Ihren neuesten Favoriten empfehlen?

Meine neueste Entdeckung kommt aus Winterthur: « Viking Brew Lab ». Der Brauer verbringt
unglaublich viel Zeit mit der Zubereitung seiner Rezepte und zögert nicht, eine große Menge an
Malz und Hopfen zu mischen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Ansonsten teste ich
gerne die letzten One-Shots der « Cinq 4000 ». Jedes Mal ist es eine Überraschung, wie zum
Beispiel den « Baconator » (ein Bier mit Speck und Ahornsirup).

Ein Wort am Ende?

Seit fast zwei Jahren arbeiten wir intensiv an der Entwicklung der ersten Ausgabe des « Salon de
la Bière ». Dieser Tag verspricht wirklich wunderbar zu werden, deshalb lade ich Sie ein, mich
dort am Samstag, den 20. April um 11 Uhr (9 Uhr für die Fachleute) zu treffen, um 35 CraZ-
Brauereien aus der ganzen Schweiz zu entdecken. In der Zwischenzeit finden Sie weitere
Informa`onen auf unserer Website (www.salondelabiere.ch) oder auf soziale Netzwerke. Vielen
Dank und Prost!

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Die Brauerei des Monats
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