Blog

12 Januar 2026

Best-of 2025: Unsere 12 Favoriten des Jahres

Ein grossartiges Jahr bei SmartBeer geht zu Ende! Von explosiven IPAs bis hin zu charakterstarken Stouts haben wir gemeinsam unglaubliche Braukünste entdeckt. Bevor wir 2026 einläuten, hat unser Team seine persönlichen Highlights herausgepickt: das „Best-of 2025“. Hier ist der Rückblick auf unsere 12 absoluten Lieblingsbiere, die uns dieses Jahr am meisten beeindruckt haben – eine Hommage an das Können unserer Lieblingsbrauer.

 

Januar

Brüll!Bier – Nera
Léons Favorit bei Brüll!Bier ist die Nera – pechschwarz und voller Charakter. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine köstliche Stout, die mit intensiven Röstaromen und feinen Kaffeenoten überzeugt. Perfekt für einen gemütlichen Winterabend vor dem Kamin.

 

Februar

Birrificio Sottobisio – M’Stream Harvest Edition
Die M’Stream Harvest Edition ist ein seltenes und originelles Bier, gebraut mit frisch geerntetem Hopfen – ein aufwendiger und anspruchsvoller Prozess. Die Hopfensorte wechselt jedes Jahr, diese Edition basiert auf Chinook. Der Jahrgang ist hervorragend gelungen: ein präsentes Hopfenaroma, ohne dominant zu wirken. Eine echte Feier des handwerklichen Könnens – ideal für Hopfenliebhaber.

 

März

Barfuss – Hazy Old Man
Bei der Hazy Old Man, einer Hazy IPA, hat Léon vor allem das intensive Hopfenprofil mit verschiedenen Hopfensorten begeistert. Ein Bier, das zugleich vollmundig und erfrischend ist, mit einer angenehm leichten Bitterkeit.

 

April

Twenty Six Brewery – White IPA
Wenn der Frühling Einzug hält, gibt es kaum etwas Besseres als ein erfrischendes Bier, um die ersten Sonnenstrahlen zu feiern. Die White IPA von 26 Brewery ist eine schöne Überraschung für alle, die ein gelungenes Aperitif-Bier suchen.
Fernab von extrem hopfenbetonten IPAs setzt sie auf Balance: kontrollierte Bitterkeit, Dry Hopping mit feinen Fruchtnoten und eine angenehme, weiche Textur dank des Weizenanteils. Ein perfekter Begleiter für milde Frühlingsabende.

 

Mai

Hard Labor Brew – NEIPA
Das Highlight im Mai ist die New England IPA von Hard Labor Brew. Stark gehopft, leicht süsslich und unglaublich saftig – ein Bier, das sofort für gute Stimmung sorgt und pure Genussmomente liefert. Ideal für die sanften Tage des Frühlings.

Weiterlesen
12 Januar 2026

Pulp Beer – Wenn Frucht auf Handwerk trifft

Trübe Optik, saftige Textur und intensive Fruchtaromen: Pulp Beers gehören zu den spannendsten Entwicklungen der modernen Craft-Beer-Szene. Für viele Bierliebhaber:innen sind sie längst mehr als ein Sommertrend – sie sind Ausdruck kreativer Braukunst und eines neuen Verständnisses von Bier als sensorisches Erlebnis.

Ursprung und Einordnung des Stils

Der Begriff Pulp Beer ist kein offiziell definierter Bierstil, sondern eher eine Stilbeschreibung, die sich aus der Praxis entwickelt hat. Seine Wurzeln liegen in den USA, insbesondere in der New-England-IPA-Bewegung der 2010er-Jahre. Brauereien begannen, grosse Mengen Fruchtpüree, Fruchtsaft oder Fruchtmark (engl. pulp) während oder nach der Gärung einzusetzen. Ziel war es, Bier noch aromatischer, weicher und zugänglicher zu machen – mit deutlicher Nähe zu Smoothies oder frisch gepressten Säften.

Von dort aus fand der Stil seinen Weg nach Europa und auch in die Schweiz, wo Craft-Brauer:innen das Konzept mit lokaler Handschrift, hochwertigen Rohstoffen und viel Fingerspitzengefühl weiterentwickeln.

Was macht ein Pulp Beer aus?

Typisch für Pulp Beers sind:

  • Starke Trübung durch Fruchtbestandteile und Hefe
  • Intensive Fruchtaromen wie Mango, Passionsfrucht, Himbeere, Aprikose oder Zitrus
  • Cremiges Mundgefühl, oft unterstützt durch Hafer oder Weizen
  • Zurückhaltende Bitterkeit, damit die Frucht im Vordergrund steht

Alkoholgehalt und Grundstil können variieren – von leichtem Session-Ale bis zu kräftigen IPAs oder Sours.

Weiterlesen
12 Januar 2026

Le Best-of 2025 : Nos 12 coups de cœur de l’année

Ein grossartiges Jahr bei SmartBeer geht zu Ende! Von explosiven IPAs bis hin zu charakterstarken Stouts haben wir gemeinsam unglaubliche Braukünste entdeckt. Bevor wir 2026 einläuten, hat unser Team seine persönlichen Highlights herausgepickt: das „Best-of 2025“. Hier ist der Rückblick auf unsere 12 absoluten Lieblingsbiere, die uns dieses Jahr am meisten beeindruckt haben – eine Hommage an das Können unserer Lieblingsbrauer.

 

Januar

Brüll!Bier – Nera
Léons Favorit bei Brüll!Bier ist die Nera – pechschwarz und voller Charakter. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine köstliche Stout, die mit intensiven Röstaromen und feinen Kaffeenoten überzeugt. Perfekt für einen gemütlichen Winterabend vor dem Kamin.

 

Februar

Birrificio Sottobisio – M’Stream Harvest Edition
Die M’Stream Harvest Edition ist ein seltenes und originelles Bier, gebraut mit frisch geerntetem Hopfen – ein aufwendiger und anspruchsvoller Prozess. Die Hopfensorte wechselt jedes Jahr, diese Edition basiert auf Chinook. Der Jahrgang ist hervorragend gelungen: ein präsentes Hopfenaroma, ohne dominant zu wirken. Eine echte Feier des handwerklichen Könnens – ideal für Hopfenliebhaber.

 

März

Barfuss – Hazy Old Man
Bei der Hazy Old Man, einer Hazy IPA, hat Léon vor allem das intensive Hopfenprofil mit verschiedenen Hopfensorten begeistert. Ein Bier, das zugleich vollmundig und erfrischend ist, mit einer angenehm leichten Bitterkeit.

Weiterlesen
9 Dezember 2025

Bier aus Dosen oder Flaschen?

Die Frage, ob Bier aus Dosen oder Flaschen getrunken werden sollte, ist unter Bierliebhabern seit Jahren ein Diskussionsthema. Jeder Behälter hat seine eigenen Vor- und Nachteile und beeinflusst die Qualität, den Geschmack und das Gesamterlebnis des Bieres. In diesem Artikel untersuchen wir die Unterschiede zwischen Dosen und Flaschen, um Ihnen bei der Wahl des Behälters zu helfen, der Ihren Vorlieben am besten entspricht.

Vorteile von Dosen

  1. Lichtschutz: Dosen bieten einen luftdichten Schutz vor Licht und Sauerstoff, den Erzfeinden des Biergeschmacks. Licht kann eine chemische Reaktion im Bier auslösen, die zu einem unangenehmen Geschmack führt.
  2. Umweltfreundlich: Dosen werden oft als umweltfreundlicher als Flaschen angesehen. Sie sind stossfester und leichter als Flaschen, was die Transportkosten senkt, und sie werden in der Regel zu einem höheren Prozentsatz als Glas recycelt.
  3. Schnelle Kühlung : Dosen kühlen schneller ab als Flaschen, was bedeutet, dass Ihr Bier schneller die ideale Trinktemperatur erreichen kann.

Nachteile von Bierdosen

  1. Qualitätswahrnehmung: Die Dose leidet im Vergleich zu Flaschen unter einem weniger prestigeträchtigen Image, obwohl sich dies schnell ändert, da viele handwerkliche Brauereien sich für Dosen entscheiden.
  2. Metallischer Geschmack: Obwohl moderne Dosen so konstruiert sind, dass sie die Übertragung des metallischen Geschmacks auf das Bier verhindern, behaupten einige Leute, dass sie einen Geschmacksunterschied feststellen können.

Vorteile von Flaschen

  1. Tradition und Wahrnehmung: Für viele Menschen steht die Bierflasche für Tradition und wird als hochwertiger Behälter wahrgenommen, insbesondere für handwerklich gebraute und spezialisierte Biere.
  2. Grössenvielfalt: Flaschen bieten eine umfangreichere Vielfalt an Grössen und Formen, die eine individuellere Präsentation und ein einzigartiges Trinkerlebnis ermöglichen.
  3. Verkostungserlebnis: Glas ist ein neutrales Material, das den Geschmack des Bieres nicht beeinträchtigen kann.

Nachteile von Flaschen

  1. Anfälligkeit für Licht: Der wesentliche Nachteil von Flaschen ist ihre Anfälligkeit für Licht, das den Geschmack des Bieres beeinträchtigen kann. Braune Flaschen bieten einen besseren Schutz als helle oder grüne Flaschen, können aber nicht das gesamte Licht blockieren.
  2. Gewicht und Transportkosten: Flaschen sind schwerer als Dosen, was die Transportkosten und die Umweltbelastung erhöht.
  3. Zerbrechlichkeit: Flaschen sind zerbrechlicher als Dosen und können leicht kaputt gehen, was sie für den Transport unpraktischer macht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl zwischen Dosen und Flaschen von Ihren persönlichen Vorlieben, Ihren Umweltwerten und Ihrem Geschmacksempfinden abhängt. Wie auch immer Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie Ihr Bier unter den Bedingungen geniessen, die für Sie am besten geeignet sind.

 

Weiterlesen
6 November 2025

Märzen : mehr ist als nur ein Festbier

Was macht ein Märzen so besonders?

Wenn man schon einmal unter einer Festzelt-Decke mit Musik, Brezen und guter Stimmung angestossen hat, ist die Chance gross, dass dabei ein Märzen im Glas war. Dieser Bierstil ist eng mit dem Oktoberfest verbunden – doch seine Geschichte beginnt lange vor Blasmusik und Masskrügen.

Ein Blick in die Geschichte

Das Wort Märzen bedeutet schlicht „März-Bier“. Bevor es moderne Kühltechnik gab, war das Brauen in den Sommermonaten riskant: warme Temperaturen förderten Bakterien, die Bier schnell verderben liessen. In Bayern löste man das Problem, indem man im März ein etwas stärkeres, malzbetontes Bier braute und es in kühlen Kellern – oft mit Eisböcken aus dem Winter – über die heissen Monate reifen liess. Im Herbst wurde das Bier dann feierlich angezapft. Mit der Zeit verband man dieses Ausschankfest mit den Erntefeiern und später mit dem Oktoberfest.

Herstellung und Geschmack

Märzen ist ein Lagerbier, also ein untergäriges Bier, das bei niedrigeren Temperaturen vergärt und langsam reift. Das Ziel ist Ausgewogenheit: malzige Aromen mit Noten von Brot oder Karamell, ohne zu süss zu sein, und dazu eine moderate Bitterkeit aus traditionellen Hopfensorten wie Hallertauer oder Tettnanger. Farblich reicht das Märzen von golden bis bernsteinfarben, mit einem mittleren Körper und einem klaren, sauberen Abgang. Der Alkoholgehalt liegt meist zwischen 5 und 6 %, was es geschmackvoll, aber dennoch gut trinkbar macht.

Wichtig ist die Lagerung – also das langsame Reifen bei kühlen Temperaturen. Dadurch wirkt das Bier rund, harmonisch und besonders „sauber“ im Geschmack. Es ist ein Bier, das Zeit braucht – und genau davon profitiert.

 

Weiterlesen
13 Oktober 2025

Ordinary Bitter: Das kleine englische Bier mit grossem Charakter

Wenn man über Bierstile spricht, denkt man oft sofort an die grossen und komplexen Namen: Imperial Stouts, Double IPAs, belgische Tripels… Und dann gibt es Stile, die eher bescheiden wirken, fast unscheinbar, die aber trotzdem unsere volle Aufmerksamkeit verdienen. Das Ordinary Bitter gehört genau in diese Kategorie.

Trotz seines Namens, der nach „gewöhnlich“ oder „langweilig“ klingt, ist das Ordinary Bitter in Wirklichkeit ein kleines Juwel voller Ausgewogenheit und Tradition. Dieser klassische englische Bierstil entstand in den Pubs Grossbritanniens und wurde vor allem für eins gebraut: gemütliches Beisammensein bei einem guten Gespräch.

Was ist ein Ordinary Bitter?

Das Ordinary Bitter gehört zur grossen Familie der englischen Bitters, die in verschiedene Stärken unterteilt sind: Ordinary, Best und Strong (oder Extra Special Bitter, kurz ESB). Die „Ordinary“-Version ist die leichteste, meist zwischen 3,2 % und 3,8 % Alkohol. Es ist ein echtes „Session Beer“ – man kann also problemlos ein oder zwei Pints trinken, ohne sich erschlagen zu fühlen.

Geschmacklich dominiert der Malzcharakter, mit Noten von Keks, leichtem Karamell oder geröstetem Brot. Dazu kommt eine sanfte, kräuterige Bittere, die typischerweise von englischen Hopfensorten wie Fuggle oder East Kent Goldings stammt. Nichts Lautes oder Übertriebenes, sondern eine subtile und harmonische Komposition.

Weiterlesen
15 September 2025

Kollaborationsbiere in der Schweiz

Schaut man sich die Regale einer Craft-Bier-Abteilung oder die Bierkarte in einer Bar an, stechen sie sofort ins Auge: Etiketten, auf denen nicht nur ein, sondern gleich zwei oder mehr Brauerei-Logos zu sehen sind. Kollaborationsbiere sind längst keine Seltenheit mehr – sie haben sich zu einem festen Bestandteil der Schweizer Craft-Bier-Szene entwickelt. Doch woher kommt dieser Trend? Und warum funktioniert er so gut?

Zusammenarbeit liegt in der DNA des Craft Brewing

Von Anfang an war die Schweizer Szene geprägt von gegenseitiger Unterstützung. Es ging weniger um offizielle Projekte, sondern darum, dass erfahrene Brauer Newcomern mit Wissen, Tipps und manchmal auch Equipment zur Seite standen. Die ersten offiziellen Kollaborationen, oft mit internationalen Partnern, fühlten sich wie richtige Meilensteine an: kultureller Austausch, Lernen von den Besten – und jede Menge Begeisterung.

Heute ist dieser Spirit zu einem regelrechten Phänomen geworden, das die Szene prägt. Aber was macht Kollabs so attraktiv?

Weiterlesen
8 September 2025

Black IPA – Die dunkle Seite des Hopfens

Wer an ein IPA denkt, hat meist sofort ein golden bis bernsteinfarbenes Bier vor Augen, das vor Hopfenaromen nur so strotzt. Aber was wäre die Craft-Bier-Welt, wenn Brauer nicht regelmässig die Regeln brechen würden? Ein spannendes Ergebnis dieser Experimentierfreude ist das Black IPA – ein Stil, der dunkle Malzaromen mit der typischen Hopfenpower eines India Pale Ale verbindet.

Die Ursprünge des Black IPA?

Wie so viele Trends in der Craft-Beer-Welt, so startet auch die Erfolgsgeschichte des Black IPA in den USA, genauer gesagt in den frühen 2000ern. An der Westküste hatten einige findige Brauer eine geniale Eingebung: Was, wenn man die dunkle Röstnote eines Porters mit der fruchtigen Hopfen-Explosion eines American IPA vereinen könnte?

Unter dem Namen Cascadian Dark Ale – eine Hommage an die Kaskaden-Bergkette, die Heimat vieler dieser ersten Brauereien – eroberte der Stil zunächst den Nordwesten der USA im Sturm. Aus dieser Hochburg der Braukunst trat das Black IPA schließlich seinen Siegeszug an und eroberte nach und nach die Herzen von Hopfenfans und Dunkelbiertrinkern auf der ganzen Welt.

Wie wird ein Black IPA gebraut?

Das Besondere beim Black IPA ist die Balance zwischen Hopfen und Malz. Die dunkle Farbe kommt von speziell geröstete Malze, die allerdings so gewählt werden, dass sie vor allem Farbe und leichte Röstaromen einbringen, ohne das Bier zu sehr nach Kaffee oder Schokolade schmecken zu lassen. Gleichzeitig setzen die Brauer auf eine kräftige Hopfengabe – oft amerikanische Sorten wie Cascade, Citra oder Simcoe. Das Endergebnis: ein Bier, das im Glas schwarz wie ein Stout ist, in der Nase aber tropische Frucht, Zitrus und Pinie entfaltet.

Weiterlesen
Die Brauerei des Monats
Ombrey

Ombrey

Weitere Infos